Gothic Friday Juni – Mein schönstes Live-Erlebnis

Trotz vorübergehender Stilllegung der Schattenseite des Lebens, gibt es hier einen kurzen Beitrag zum Gothic Friday, immerhin fehlte meiner doch schon das letzte Mal.
Das diesmonatige Thema seien Live-Erlebnisse. Sehr viele davon habe ich zwar nicht, aber dafür ein paar gute, von zweien will ich hier berichten, da ist zum einen das Konzert von Lahannya bei SpaceRitter 2010 und zum anderen The Murderous Mistake die ihre Musik am Samstag den 11.6. in der Absintheria Sixtina auf dem WGT zum Besten gaben.

Aus reiner Neugier beschloss ich letztes Jahr mir mal das Konzert der Band Lahannya anzusehen, die im Rahmen des SpaceRitter-Events in der Niebuhrg auftraten. Da ich die Band vorher nicht kannte, war ich dementsprechend neugierig mit welcher Art Musik ich wohl zu rechnen habe. Ihr Stil entpuppte sich als leicht elektronischer Rock, der wie eine Zeitung, deren Name mir entfiel, sagte „like a less commercial Evanescence“ klingt. Was mir vorallem an dem Konzert gefiel, war das heimelige Klima, hervogerufen durch die Location: eine kleine Bar in den Kellergewölben der Niebuhrg. Zwar waren nur recht wenige Zuschauer anwesend, die sich vielleicht auch etwas mehr hätten beteiligen können, aber alles in allem war die Stimmung doch recht gut, wenn auch ein wenig bizarr, hervorgerufen durch die Anwesenheit vierer schwerbewaffneter Mandalorianer, von denen einer ich war. Hinterher besorgten ich und Nagra uns dann noch die eine oder andere CD von Lahannya, welche wir uns natürlich direkt signieren lassen wollten (in meiner CD-Hülle steht nun der äußerst kreative Spruch: „For Timo with H-Cups of Love“ :D), wobei wir die Sängerin auch gleich persönlich kennenlernten. Sie zeigt sich ganz begeister von unseren Blastern wie sich auch auf dem folgenden Bild sehen lässt:

Im Laufe des Abends schaute Lahannya auch nochmal bei unserem Stand vorbei, was ich aber leider nicht mitbekam, da ich zu der Zeit das Konzert der Masters Of Dark Fire ansah.

Fazit: Ein klasse Konzert. Ich kann die Band jedem dem die Musikrichtung zusagt nur weiterempfehlen, zusätzlich sind Musiker auch sehr sympathisch und haben sich das ganze Wochenende hindurch unter die Besucher gemischt.
Mir hat das Konzert sogar so gut gefallen, dass ich mir dasselbe eine Stunde späte nochmal angeschaut habe ;D

Um nun zu The Murderous Mistake zu kommen, auch diese Band kannte ich vor ihrem Auftritt noch nicht, sondern bin einfach mal mit zu dem Konzert gegangen. Und es war ein Glücksgriff, so klang die Band meines Empfindens nach stellenweise ziemlich Oldschool-haft, andererseits aber auch etwas moderner und elektronischer, was eine gelungene Mischung abgab. Was das eigentliche Erlebnis an sich betrifft: es lief nicht alles glatt zB zickte die Technik hin und wieder ein wenig und auch das Wetter spielte auf dem Freiluft-Hinterhof Konzert nicht mit, aber dennoch hatten wir ein tolles Konzerterlebnis. Ich und ein paar sehr nette Leute, die ihren Teil dazu beitrugen das Konzert schön war, saßen auf einer Decke unmittelbar vor der Bühne, hatten nur einen Schirm, waren aber zu sechst, trotzdem war der Regen kein sonderlich großes Problem und auch mein Turm hat alles schadenfrei überlebt.

Fazit: Ganz entgegen dem Bandnamen war dieses Konzert kein Fehler und schon gar keine mörderischer. Wer auf eine gekonnte Mischung aus Oldschool und elektronischem steht dem sei diese Band ans Herz gelegt. Hier noch ein Photo vom Konzert:

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4 Antworten to “Gothic Friday Juni – Mein schönstes Live-Erlebnis”

  1. Die Bands sagen mir beide nichts, aber ich denke ich werde mal kurz YouTube melken – dankeschön ^^

  2. Freut mich wenn ich dazu anrege neue Bands zu testen 😀

  3. Oh, Lahannya… Da werd’ ich direkt neidisch, die würde ich auch gerne mal live sehen. Mal ganz abgesehen davon, dass die generell auf meiner CD-Einkaufsliste stehen. 😉
    Bislang kenne ich nur ihre Version von ASPs „Nie mehr!“ – die da „Nevermore“ heißt.

  4. […] sie das nächste mal das dreifache an Eintritt verlangen. Ich werde wieder dabei sein.” sowie Schatten der zu The Murderous Mistake schreibt: “Ganz entgegen dem Bandnamen war dieses Konzert kein […]

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